21 | 05 | 2012
Willkommen auf www.hickl.at


Diese Seite beschäftigt sich mit unserer Familiengeschichte.
Alle Ergebnisse die wir gesammelt haben, möchten wir hier anderen
Interessierten zur Verfügung stellen.
Falls Sie Fragen haben, so können Sie uns jederzeit kontaktieren.

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen Personen und Einrichtungen bedanken
die uns im Laufe der Zeit geholfen haben bzw. uns mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind.

Bildergalerie ist online

Unsere Bildergalerie ist wieder online.

Was geschah mit Heinrich Hickl

Auch hier handelt es sich um ein Rätsel das uns während unserer Nachforschungen mehr und mehr zu denken gibt.

Heinrich Hickl war unser Urgroßvater und wurde am 05.Mai 1879 in Blosdorf (Mähren) als Sohn des Franz Hickl und dessen Frau Viktoria Ulreich geboren.

Im Jahre 1909 arbeitete er in Probstdorf in Niederösterreich. Er heiratet dort Antonia Hübl aus Thomigsdorf.
Dies ist belegt und konnte von Mag. Schüller dem Pfarrer aus Probstdorf auch bestätigt werden.
Ob sie sich erst in Österreich kennenlernten oder schon gemeinsam aus Mähren kamen ist nicht bekannt.
Beide haben zu diesem Zeitpunkt anscheinend in Oberhausen Nr. 1 gewohnt (Ortschaft neben Probstdorf)

Am 12.Juni 1913 wurde das einzige Kind der beiden, Franz Heinrich Hickl, unser Großvater in Probstdorf Haus Nr. 66 geboren.

Die letzte sichere Information ist, daß Heinrich Hickl am 21.08.1917 in Wien für "Gott, Kaiser und Vaterland" gestorben ist. Wir haben das beim österr. Kriegsarchiv nachgeprüft, wo uns bestätigt wurde, daß er laut den Verlustakten im Wiener Garnisonsspital im 9. Bezirk an Gehirnhautblutung verstorben ist. Am 24.08.1917 erfolgte die Beisetzung in ein Kriegergrab auf dem Wiener Zentralfriedhof.

Wir wissen aus Erzählungen unserer Urgroßmutter Antonia, das er angeblich von einem Pferd "erschlagen" worden sei, das würde sich auch mit der Todesursache gut in Einklang bringen lassen.


Allerdings bleiben einige Dinge ungeklärt - Er war Schütze des K&K LiR 13 stationiert in Olmütz (Mähren) und während des Krieges sicher irgendwo an der Ostfront. Daher ist es rätselhaft warum er in ein Wiener Spital gebracht wurde und die Behandlung nicht in einem Feldlazarett oder näherem Garnisonsspital erfolgte.

Es kommen im Prinzip nur zwei Erklärungen in Frage: Entweder war er zu diesem Zeitpunkt auf Heimaturlaub (gab es das damals schon ?) und der Unfall geschah gewissermaßen privat, oder er wurde an der Front verletzt und ins Hinterland gebracht um Platz im Lazarett zu schaffen da seine Überlebenschancen als sehr gering eingestuft wurden.

Derzeit bemühen wir uns gerade etwas Licht in die Angelegenheit zu bringen indem wir versuchen die Krankengeschichte von Heinrich Hickl aufzutreiben. Ob und wo sie noch existiert ist fraglich.

Sollte jemand Informationen zum Verbleib alter Krankengeschichten oder andere nützliche Informationen haben, so bitten wir um eine Nachricht.



Heinrich Hickl
* 05.05.1879 in Blosdorf
+ 21.02.1917 in Wien
(Garnisonspital Wien IX)
Sohn des Franz Hickl - Häusler in Blosdorf und dessen Gattin Viktoria - geborene Ulreich

Bekannte Adressen:
Blosdorf
Oberhausen 1
Probstdorf 66
Briesen (???)

Wir danken dem Österreichischen Staatsarchiv (Kriegsarchiv), Staatliches Gebietsarchiv in Zamrsk (CZ), der Pfarre Probstdorf und dem Ortsvorsteher von Probstdorf - Herrn Hotzy für die freundliche Unterstützung

Schönhengster Heimatlied

Zwischen March und Adler breitet
Sich ein reich begnadet Land,
Das den Wandrer der's durchschreitet,

Wie ein süßer Zauber bannt.
Segen ruht in jedem Tale,
Friedlich grünt's auf Berg und Au.
Sei gegrüßt viel tausend Male,
Trauter deutscher Schönhengstgau!

Unsre holde Muttersprache,
Unsrer Ahnen biedre Art
Werden unter jedem Dache
Wie ein köstlich Gut gewahrt.
Mannesmut und Frauenwürde
Trägt das Volk dort stolz zur Schau.
Bleib des Erdengartens Zierde,
Trauter deutscher Schönhengstgau!

Und die Mädchen wie die Knaben
Uns'rer Zukunft Trost und Hort,
Sollen tief in's Herz sich graben
Ihrer Väter Losungswort:
Strahlt das Glück in goldnem Schimmer,
Kommen Tage trüb und grau,
Treu verbunden, dein für immer,
Trauter deutscher Schönhengstgau!

Text:  Otto Kernstock
Musik: Rudolf Kunerth

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L.I.R.13

Unser Urgroßvater HEINRICH HICKL war Schütze im LIR 13.
Die wichtigesten Eckdaten haben wir hier zusammengefasst.

 

LIR 13 (Landwehrinfantrieregiment) - aufgestellt 1889 in Ölmütz

Kommandant 1914: Oberst Emil Wank

Das LIR 13 gehörte zur  1. Armee, I. Corps, 46.Landwehrdivison, 92. Landwehrbrigarde

Kommandant der 46. LITD: FML Karl Nastopil
Kommandant der 92. LITB:  GM Adam Brandner Edler von Wolfszahn

 Es ergibt sich folgende Aufstellung:

1. Armee

Kmdt.: GdK. Viktor Dankl
Gstbschef: GM. Alfred Kochanowski Edl. v. Korwinau

I. KORPS (Krakau)
Kmdt.: GdK. Karl Freih. v. Kirchbach auf Lauterbach
Gstbschef: Obst. Ferdinand Demus

5.ID. (Olmütz):  FML. Karl Scotti
9. IBrig.: GM. Gustav Smekal,
IR.54 (4), 93 (3)


10.IBrig.: GM. Richard Kutschera
IR.1 (3), 13 (4)
   

Dionskav:
1, 2. Schwd. LwUR.4

46. LID. (Krakau):  FML. Karl Nastopil
91.LIBrig.: GM. August Urbánski v. Ostrymiecz,
LwIR.16 (3), 31 (3), 32 (3)
   

92.LIBrig.: GM. Adam Brandner Edl. v. Wolfszahn,
LwIR.13 (3), 15 (3)
   

Dionskav.:
5., 6. Schwd. LwUR.4

Für weitere Informationen besuchen Sie:

www.austro-hungarian-army.co.uk