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Neues zu Heinrich Hickl

Endlich kommt Bewegung in die Sache. Neue Daten & Fakten liegen uns jetzt vor. Die Fragen sind aber nicht weniger geworden. (Leider)

Was wir bisher wußten, können Sie im Artikel "Was geschah mit Heinrich Hickl" nachlesen. Allerdings liegen uns jetzt neue Erkenntnisse vor. 

Diese sind aber lediglich Ergänzungen zu bereits bekannten Dingen und teilweise neue Daten.

Ergänzungen:
Bisher war bekannt: Tod im Wiener Garnisonsspital im 9. Wiener Gemeindebezik-Todesursache Gehirnhautblutung
Neu: Laut Totenbeschauprotokoll der Stadt Wien starb er "in Wien auf der Fahrt ins Garnisonsspital No1"

Bisher bekannt: Schütze im Landwehrinfantrieregiment No13
Neu: Gemustert wurde er 1900 und dem Infantrieregmient 93 in Mährisch Schönberg zugeteilt. Er wurde jedoch bereits 3 Monate danach als "Waffenunfähig" wieder entlassen. (am 31.12.1900) - Grund dafür dürfte ein Leistenbruch gewesen sein
Im Jahre 1915 wurde er zum Kriegsdienst eingezogen - Diesmal zum schon bekannten LIR 13 und wird diesmal als "tauglich für den Dienst an der Waffe" eingestuft. Interessant ist, das er zum Zeitpunkt des Todes dem 7. Feldkompanie zugeteilt war.(Laut Akten des Wiener Kriegsarchiv)
Dies geht aus dem Grundbuchblatt bzw. Musterungsschein für den Landsturm nicht hervor. 

 

Völlig neue Daten:
Zum Zeitpunkt der ersten Musterung bzw. Einberufung zum Wehrdienst (1900 - er war damals 21 Jahre alt) wird sein Beruf als "Fleischhauer" angegeben.
In allen weitern Akten ist sein Beruf als "Taglöhner" angegeben.

Im Jahre 1915 hatte er das Heimatrecht in BRIESEN (Brezina) und nicht wie erwartet in seiner Geburtsgemeinde Blosdorf.
Gewohnt hat er zu diesem Zeitpunkt bereits in Probstdorf bzw. Oberhausen (Niederösterreich)

Soviel zum Stand der Dinge.
Hilfreich könnten nach wie vor die Akten des Wiener Garnisonsspital in Wien IX sein. Wo diese nach Auflösung des Spitals geblieben sind ist nicht bekannt.